Pigmente aufhellen
Pigmentflecken und dunkle Spuren nach Entzündungen können gezielt und schrittweise behandelt werden.
Pico-Laser in Karlsruhe · Privatpraxis Dermaestheticum in der Weststadt
Pico-Laser in Karlsruhe-Weststadt
Vielleicht stören Sie einzelne Pigmentflecken, dunkle Spuren nach einer Entzündung oder ein unruhiger Hautton. Vielleicht möchten Sie ein Tattoo aufhellen lassen oder Permanent Make-up korrigieren, das in Form oder Farbe nicht mehr zu Ihnen passt. Auch vergrößerte Poren, eine ungleichmäßige Hautstruktur oder Aknenarben können der Grund für eine Beratung sein.
Der Pico-Laser lässt sich für diese unterschiedlichen Indikationen einsetzen. Pigmente können gezielt angesprochen und schrittweise aufgehellt werden. Mit dem passenden fraktionierten Handstück lässt sich außerdem die Hauterneuerung anregen, sodass Poren und Unebenheiten weniger auffallen können.
Welche Veränderung tatsächlich erreichbar ist, hängt vom Befund ab. Farbe und Tiefe eines Pigments spielen ebenso eine Rolle wie Hauttyp, Narbenform und verwendetes Handstück. In unserer Praxis in Karlsruhe-Weststadt klären wir deshalb zuerst Ihr Ziel – und erst danach, welche Einstellung oder welche andere Behandlung dafür sinnvoll ist.
Wenn Sie sich für eine Behandlung mit dem Pico-Laser in Karlsruhe interessieren, beginnt bei uns jede Behandlung mit einer fachärztlichen Untersuchung.
Wichtigste Vorteile
Pigmentflecken und dunkle Spuren nach Entzündungen können gezielt und schrittweise behandelt werden.
Unerwünschte Farben können abhängig von Pigment, Tiefe und Wellenlänge über mehrere Sitzungen reduziert werden.
Mit dem passenden Handstück können Poren, Unebenheiten und ausgewählte Aknenarben weniger auffällig werden.
Der in unserer Praxis eingesetzte Pico-Laser gibt seine Energie in extrem kurzen Pulsen ab. Bei passenden Pigmenten entsteht dabei vor allem ein photoakustischer Effekt: Die Pigmentpartikel werden in kleinere Fragmente zerlegt, die der Körper anschließend schrittweise abbauen kann. Die Wärmeausbreitung in das umliegende Gewebe bleibt dabei vergleichsweise gering.
Das in Korea entwickelte System lässt sich abhängig von Wellenlänge und Handstück für verschiedene Behandlungsziele einsetzen. Die kurze Impulsdauer kann besonders bei stärker pigmentierter oder zu postinflammatorischen Hyperpigmentierungen neigender Haut von Vorteil sein. Sie macht die Behandlung jedoch nicht automatisch risikofrei – Hauttyp, Parameterwahl und Lichtschutz bleiben entscheidend.
Bei Permanent Make-up ist zusätzliche Vorsicht nötig: Bestimmte helle, rötliche oder hautfarbene Pigmente können sich nach dem Lasern zunächst dunkel verfärben. Ein Testareal kann die Reaktion besser einschätzbar machen, bietet aber keine Garantie für den gesamten Verlauf.
Die folgenden Beispiele zeigen, bei welchen Indikationen der Pico-Laser grundsätzlich infrage kommen kann. Vor jeder Behandlung prüfen wir, ob das Verfahren zum Befund passt oder eine andere Methode sinnvoller ist.
Neben einzelnen gutartigen Pigmentflecken können auch postinflammatorische Hyperpigmentierungen behandelt werden – also dunkle Spuren, die etwa nach Akne oder einer anderen Entzündung zurückbleiben. Zuvor muss dermatologisch feststehen, worum es sich handelt. Unklare, neu entstandene oder veränderte Pigmentmale werden nicht einfach kosmetisch gelasert.
Bei einer Tattooentfernung wird das Pigment nicht in einer Sitzung „weggelasert“. Jede Farbe reagiert anders, und der Körper benötigt zwischen den Terminen Zeit für Abheilung und Abtransport. Eine deutliche Aufhellung ist oft realistischer als das Versprechen einer spurlosen Entfernung.
Kosmetische Pigmente können Mischfarben und Metallverbindungen enthalten. Dadurch sind unerwartete Farbwechsel möglich. Besonders im Gesicht prüfen wir Zusammensetzung und Farbreaktion sorgfältig und behandeln bei Bedarf zunächst nur eine kleine Teststelle.
Mit geeigneten fraktionierten Handstücken kann ein Pico-Laser bei bestimmten eingesunkenen Aknenarben und begleitenden Pigmentspuren infrage kommen. Tiefe, scharf begrenzte oder flächig gewellte Narben benötigen jedoch unterschiedliche Strategien. Aktive Akne wird zuerst stabilisiert.
Mit dem passenden fraktionierten Handstück können Pico-Impulse Reparatur- und Kollagenumbauprozesse anregen. Dadurch kann die Haut gleichmäßiger wirken und vergrößerte Poren können weniger auffallen. Poren lassen sich jedoch nicht „schließen“, und bei ausgeprägteren Strukturveränderungen kann ein anderes Verfahren sinnvoller sein.
Ausgeprägte Narben oder eine raue Oberfläche können unter Umständen eher für CO₂-Laser oder RF-Microneedling geeignet sein. Diese Alternativen werden nicht als Konkurrenz betrachtet, sondern nach Befund ausgewählt.
Bei Melasma ist eine besonders sorgfältige Indikationsstellung erforderlich. Wärme, Entzündung und UV-Licht können neue Pigmentverschiebungen auslösen; manchmal ist daher zunächst ein medizinisches Hautpflege- und Lichtschutzkonzept sinnvoller als eine Laserbehandlung.
SCHRITT 01
Wir prüfen, ob eine Hautveränderung sicher gelasert werden darf. Bei Tattoos erfassen wir Farben, Tiefe, Alter, Vorbehandlungen und mögliche Reaktionen auf Inhaltsstoffe.
SCHRITT 02
Hauttyp, Bräunung und Zielpigment bestimmen die Auswahl. Bei Permanent Make-up oder schwer einschätzbaren Farben kann zunächst eine kleine Teststelle sinnvoll sein.
SCHRITT 03
Das vereinbarte Areal wird gereinigt, gegebenenfalls betäubt und mit passenden Einstellungen behandelt. Die unmittelbare Haut- und Pigmentreaktion wird dabei laufend beobachtet.
SCHRITT 04
Nach der Behandlung erhalten Sie konkrete Pflege- und Lichtschutzhinweise. Die nächste Sitzung wird erst geplant, wenn die Reaktion abgeheilt und der Verlauf beurteilbar ist.
Wischen Sie seitlich, um den nächsten Behandlungsschritt zu sehen.
Ziel ist eine kontrollierte, schrittweise Veränderung – keine garantierte vollständige Entfernung. Bei Pigmentflecken und Tattoos lässt sich das endgültige Ergebnis erst im Verlauf beurteilen. Hauttyp, Farbe, Tiefe, verwendetes Pigment und die körpereigene Reaktion beeinflussen, wie deutlich und wie schnell sich ein Areal aufhellt.
FAQ
Was vor einer Behandlung wichtig ist – verständlich erklärt und ohne pauschale Versprechen.
Das lässt sich nicht seriös pauschalisieren. Bei Tattoos und Permanent Make-up sind meist mehrere Termine erforderlich. Farbe, Pigmentmenge, Tiefe, Körperregion und die Reaktion nach jeder Sitzung bestimmen den weiteren Abstand und die Gesamtzahl.
Ja. Bestimmte helle, rötliche oder hautfarbene Pigmente können sich durch chemische Veränderungen zunächst dunkel verfärben. Deshalb besprechen wir dieses Risiko ausdrücklich und prüfen bei unklarer Zusammensetzung ein Testareal.
Je nach Wellenlänge, Zielpigment und individuellem Hauttyp kann eine Behandlung möglich sein. Das Risiko für entzündungsbedingte Pigmentverschiebungen bleibt jedoch relevant. Deshalb werden Parameter, Vorbereitung und Lichtschutz besonders sorgfältig geplant.
Wir klären zuerst, welches Pigment oder welche Struktur Sie behandeln möchten und ob der Pico-Laser dafür tatsächlich die passende Methode ist. Sie erfahren, welche Veränderung realistisch ist, mit welcher Heilzeit zu rechnen ist und wann ein anderes Verfahren medizinisch sinnvoller wäre.
Gern beraten wir Sie persönlich, wenn Sie sich für eine Behandlung mit dem Pico-Laser in Karlsruhe interessieren.