SCHRITT 01
Haut genau ansehen
Wir beurteilen Linien, Poren, Hautstruktur, Pigmentierung und Festigkeit – bei Tageslicht und mit Vergrößerung. Hauttyp, frühere Behandlungen, Medikamente und Ihr persönliches Ziel fließen in die Analyse ein.
Falten behandeln in Karlsruhe · Privatpraxis Dermaestheticum in der Weststadt
Feine Linien um Augen und Mund, Poren, die deutlicher hervortreten, oder eine Oberfläche, die im Licht unruhig wirkt: Oft fällt zuerst auf, dass die Haut weniger glatt und ebenmäßig erscheint als früher. Make-up setzt sich in Linien ab, die Haut wirkt müder und weniger frisch.
Dahinter stehen meist mehrere Faktoren. Mit der Zeit bildet die Haut weniger Kollagen und Elastin, Licht und Umwelteinflüsse hinterlassen Spuren, und auch Talgproduktion oder frühere Akne prägen das Hautbild. Feine Linien, Poren und Struktur liegen dabei in unterschiedlichen Hautschichten – und brauchen deshalb nicht immer dasselbe Verfahren.
Im Dermaestheticum in Karlsruhe-Weststadt beurteilen wir zuerst Ihre Haut und Ihr Ziel. Danach wählen wir aus Laser-, Plasma- und Radiofrequenzverfahren das aus, was zu Befund, Hauttyp und möglicher Ausfallzeit passt. Ziel ist ein glatteres, ebenmäßigeres Hautbild – keine vollständige Faltenentfernung.
Wenn Sie Falten in Karlsruhe behandeln lassen möchten, beginnt bei uns jede Behandlung mit einer fachärztlichen Untersuchung.
Eine feine Knitterfalte entsteht anders als eine vergrößerte Pore, und eine unruhige Hautoberfläche hat wieder eigene Ursachen. Für Linien und Struktur an der Oberfläche kommen fraktionierte Verfahren wie der CO₂-Laser oder der Plasma-Laser in Betracht. Sollen Kollagen in tieferen Hautschichten angeregt und Poren verfeinert werden, kann RF-Microneedling mit DoubleTite besser passen.
Lässt zusätzlich die Festigkeit nach, kann eine nicht invasive Radiofrequenz wie XERF ergänzen. Bei Hauttypen, die zu Pigmentverschiebungen neigen, wählen wir besonders schonende Einstellungen oder setzen auf Verfahren mit geringer Wärmebelastung wie den Pico-Laser.
Unsere Aufgabe ist es, den führenden Befund zu erkennen und Prioritäten zu setzen. Manchmal genügt ein Verfahren, manchmal ist eine zeitlich gestufte Kombination sinnvoll. Tiefe, statische Falten oder deutlicher Hautüberschuss lassen sich mit Energiegeräten allein nur begrenzt beeinflussen – auch das gehört in die Beratung.
Die Verfahren behandeln unterschiedliche Hautschichten und erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Wir wählen nicht möglichst viel, sondern so viel wie nötig – mit einer klaren Begründung für jeden Behandlungsschritt.
Der fraktionierte CO₂-Laser arbeitet an Hautoberfläche und Dermis. Er kann feine Linien, lichtgeschädigte Haut, vergrößerte Poren und eine unregelmäßige Struktur sichtbar mildern und den Kollagenumbau intensiv anregen. Nach der Behandlung ist eine Heilungsphase einzuplanen.
Der Pico-Laser arbeitet mit extrem kurzen Pulsen und vergleichsweise geringer Wärmeausbreitung. Mit dem passenden Handstück kann er die Kollagenbildung anregen, Poren verfeinern und die Hautstruktur verbessern – eine Option auch für Hauttypen, die zu Pigmentverschiebungen neigen.
DoubleTite bringt Radiofrequenz über feine Mikroelektroden in unterschiedliche Hauttiefen ein und kann mit der gezielten Einbringung ausgewählter Wirkstoffe verbunden werden. Das Verfahren eignet sich, wenn feine Falten, Poren, Elastizität und Hautqualität gemeinsam behandelt werden sollen.
XERF ist kein Laser, sondern eine nicht invasive, multifrequente monopolare Radiofrequenz. Sie kann Kollagen in verschiedenen Gewebetiefen anregen und ergänzt die Behandlung, wenn neben der Hautstruktur auch die Festigkeit nachlässt – ohne Nadeln und meist ohne Ausfallzeit.
Das fraktionierte Heißplasma von Jovena setzt kontrollierte Impulse an der Hautoberfläche. Es kann feine Linien und eine unregelmäßige Struktur verbessern und Regenerationsprozesse anregen. Jovena ist klar vom medizinischen Kaltplasma ViroCAP zu unterscheiden.
FaceStim kombiniert Radiofrequenzwärme mit einer gezielten Stimulation der Gesichtsmuskulatur – nicht invasiv und ohne Nadeln. Es kann sinnvoll sein, wenn feine Linien mit nachlassender Spannkraft und Kontur einhergehen.
Fraktionierte Laser-, Plasma- und Needling-Verfahren sind medizinische Behandlungen. Energie, Tiefe und Abstand der Sitzungen müssen zu Haut und Befund passen; zu aggressive Einstellungen können Pigmentverschiebungen, anhaltende Rötungen oder Narben begünstigen. Mehr Energie ist nicht automatisch mehr Ergebnis.
SCHRITT 01
Wir beurteilen Linien, Poren, Hautstruktur, Pigmentierung und Festigkeit – bei Tageslicht und mit Vergrößerung. Hauttyp, frühere Behandlungen, Medikamente und Ihr persönliches Ziel fließen in die Analyse ein.
SCHRITT 02
Wir legen fest, welche Hautschicht im Vordergrund steht und welches Verfahren dafür passt. Sie erfahren, warum wir es empfehlen, welche Alternative es gibt und mit welcher Ausfallzeit Sie rechnen sollten.
SCHRITT 03
Je nach Methode behandeln wir fraktioniert an der Oberfläche, mit Mikroelektroden in definierter Tiefe oder ohne Nadeln. Energie, Dichte und Behandlungsareal werden an Ihre Haut angepasst.
SCHRITT 04
Nach der Behandlung erhalten Sie eine Pflege- und Sonnenschutzempfehlung für zu Hause. Den Verlauf beurteilen wir nach ausreichender Zeit und entscheiden dann, ob eine weitere Sitzung sinnvoll ist.
Wischen Sie seitlich, um den nächsten Behandlungsschritt zu sehen.
Nach einer Behandlung kann die Haut gerötet, leicht geschwollen oder – je nach Verfahren – für einige Tage schuppig sein. Die eigentliche Veränderung entwickelt sich schrittweise, wenn sich die Haut erneuert und Kollagen umgebaut wird. Das dauert Wochen bis Monate. Ziel ist eine sichtbar glattere, feinporigere und frischere Haut, die weiterhin natürlich aussieht.
FAQ
Die wichtigsten Punkte vor einer Behandlung – verständlich und ohne pauschale Versprechen.
Das hängt davon ab, wo die Linien liegen und wie Ihre Haut beschaffen ist. Für feine Linien an der Oberfläche kommen fraktionierter CO₂-Laser oder Plasma infrage, für Linien mit nachlassender Elastizität eher RF-Microneedling mit DoubleTite oder ergänzend XERF. Die Empfehlung erfolgt nach der ärztlichen Untersuchung.
Poren lassen sich nicht wegbehandeln, ihr Erscheinungsbild kann aber feiner werden. Verfahren, die die Kollagenbildung anregen – etwa Pico-Laser, DoubleTite oder fraktionierter CO₂-Laser –, können die Haut um die Poren festigen. Eine passende Pflege und die Behandlung einer zugrunde liegenden Talgüberproduktion unterstützen das Ergebnis.
Nach XERF ist man meist direkt gesellschaftsfähig. Nach Pico-Laser oder DoubleTite sind Rötungen für einige Stunden bis Tage möglich, nach fraktioniertem CO₂-Laser oder Plasma ist eine Heilungsphase von mehreren Tagen einzuplanen. Wir besprechen die zu erwartende Ausfallzeit vor jeder Behandlung.
Bei der Beratung schauen wir gemeinsam auf Ihre Haut und Ihr Ziel. Sie erfahren, welche Behandlung dafür infrage kommt, welche Alternativen es gibt und mit welcher Hautreaktion oder Erholungszeit Sie rechnen sollten.
Gern beraten wir Sie persönlich, wenn Sie Falten in Karlsruhe behandeln lassen möchten.